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Die Liste der Theologiestudierenden

Die Liste der Theologiestudierenden der Evangelischen Kirche von Westfalen

Was ist „die Liste“?

Keine Sorge, “die Liste” ist nichts schlimmes. Auf der Liste stehen alle Theologiestudierenden, die vorhaben, in der Landeskirche von Westfalen ihr erstes Examen zu machen. Das mag für den Ein oder Anderen noch in weiter scheinen, aber es macht durchaus Sinn, sich vorher dazu schon einmal Gedanken zu machen. Denn jede Landeskirche hat bestimmte für die Zulassung zum Examen. Zwar sind die Unterschiede oft nicht groß, aber es sich vorher schon einmal zu informieren. Außerdem fördert die Landeskirche die Studierenden auf ihrer Liste in verschiedenster Weise, z.B. durch eine finanzielle Förderung von Auslandsaufenthalten, eine Kostenübernahme bei Exkursionen, ein Angebot Tagungen zu wichtigen Themen (bei denen die Kirche die Kosten trägt), etc. Du siehst, es lohnt sich! Und: Wer auf der Liste steht, ist Teil des Gesamtkonvents und kann so aktiv Einfluss nehmen auf das, was im Theologiestudium geschieht und seine Meinung äußern.

Wie komm ich auf die Liste?

Wer auf die Liste will, muss nur eine Voraussetzung erfüllen: Theologie studieren. Dann schreibt man einfach eine Mail an das Ausbildungsdezernat der Landeskirche. Wer das getan hat, bekommt einige Unterlagen, die ausgefüllt werden müssen und muss zudem noch einige weitere Dinge einreichen (beglaubigtes Abiturzeugnis, Motivationsschreiben u.a.). Ist alles im Landeskirchenamt eingegangen, wird man zu einem kurzen (und netten) Gespräch mit unserem Ausbildungsdezernenten Herrn Dr. Beese ins Landeskirchenamt eingeladen. Danach steht man auf der Liste. Du siehst: Ist gar nicht schwer!

Bericht Abitagung 2018

Berufsperspektive Pfarrer/Pfarrerin

von Eva Borcherding

Zwei Tage lang haben wir als Vertrter_in der Studierenden  mit Abiturient_innen, Pfarrern und Pfarrerinnen und den Ansprechpartner aus dem Landeskirchenamt darüber gesprochen, was der Beruf des Pfarrers/der Pfarrerin mit sich bringt. Im Rahmen der sog. Abitagung, die einmal im Jahr, neuerdings im Haus Villigst, stattfindet, wurde u.a. über die unterschiedlichen Facetten des Pfarrberufs und weitere Anliegen gesprochen. Wie lassen sich Beruf und Familie miteinander verbinden? Dazu noch ganz persönliche Fragen: Reicht mein Glaube aus? Welche Eigenschaften muss ich mitbringen?

Außerdem haben wir über den Weg in den Pfarrberuf gesprochen: Das Theologiestudium. Wie ist das Studium strukturiert? Was erwartet mich während des Studiums? Sind die Sprachen zu schaffen ohne hochbegabt zu sein? Viele Fragen, die den sehr gut vorbereiteten Abiturient_innen auf den Nägeln brannten. Neben den Fakten stand die Gemeinschaft im Fokus. Zu wissen, dass man nicht alleine ist mit seinem Berufswunsch, seinen Ängsten und Fragen; egal ob beim Essen, oder bei den Andachten: Wir saßen zusammen, tauschten uns aus, und bestärkten einander. Insgesamt waren es zwei Tage mit vielen Eindrücken und Informationen und tollen Gesprächen über einen wunderbar vielseitigen Beruf.